Heizen, kühlen und Strom produzieren mit einem System. Senken Sie Ihre Energiekosten um bis zu 80% und machen Sie sich unabhängig von fossilen Brennstoffen.
Die Verbindung von Wärmepumpe und Photovoltaik ist mehr als die Summe ihrer Teile. Entdecken Sie die sechs entscheidenden Vorteile.
Die PV-Anlage liefert kostenlosen Solarstrom direkt an die Wärmepumpe. Jede selbst erzeugte kWh spart bis zu 27 Rappen gegenüber dem Netzbezug und reduziert Ihre Heizkosten um bis zu 50%.
Die Wärmepumpe ist der ideale Verbraucher für PV-Überschuss. Mit SG-Ready-Steuerung wird bei Sonnenschein automatisch der Wärmespeicher geladen – Eigenverbrauchsquoten von 60–80% sind erreichbar.
Fossile Brennstoffpreise schwanken stark. Mit einer Wärmepumpe-Solar-Kombination fixieren Sie Ihre Heizkosten langfristig und schützen sich vor steigenden Strom-, Öl- und Gaspreisen.
Wärmepumpe und PV-Anlage werden separat gefördert: Gebäudeprogramm (CHF 3'000–10'000) für die WP plus Einmalvergütung für die PV. In Summe CHF 8'000–20'000 Fördergelder möglich.
Eine Wärmepumpe mit PV-Strom heizt komplett CO₂-frei. Sie sparen jährlich 3–5 Tonnen CO₂ gegenüber einer Ölheizung – ein aktiver Beitrag zum Schweizer Klimaziel Netto-Null 2050.
Viele Wärmepumpen können im Sommer kühlen – angetrieben vom PV-Überschuss. Besonders Sole-Wärmepumpen bieten passive Kühlung fast ohne Stromkosten. Heizen und Kühlen aus einer Anlage.
Drei Technologien, ein Ziel: effizient heizen mit erneuerbarer Energie. Finden Sie den passenden Typ für Ihr Gebäude.
Die richtige Grösse der Solaranlage entscheidet über die Wirtschaftlichkeit. So berechnen Sie Ihre optimale Anlagengrösse.
Bestimmen Sie den jährlichen Heizenergiebedarf Ihres Gebäudes in kWh. Bei einem gut gedämmten EFH mit 150 m² rechnen Sie mit ca. 10'000–15'000 kWh/Jahr, beim Altbau mit 20'000–30'000 kWh/Jahr.
Teilen Sie die Heizlast durch den COP (Jahresarbeitszahl). Beispiel: 15'000 kWh / COP 4.0 = 3'750 kWh Strombedarf. Addieren Sie ca. 2'000 kWh für Warmwasser.
Faktor 1,5x des WP-Strombedarfs als PV-Leistung. Bei 5'750 kWh Strombedarf ergibt das ca. 8'600 kWh PV-Ertrag, also eine 9–10 kWp Anlage (bei 950 kWh/kWp in der Schweiz).
Ein Batteriespeicher (5–10 kWh) erhöht den Eigenverbrauch auf 70–80%. Der Pufferspeicher der WP (300–500 Liter) dient als thermischer Speicher für PV-Überschuss.
Die Gesamtinvestition amortisiert sich in 8–12 Jahren. Dank Förderung und Steuerersparnis sinkt die Nettoinvestition erheblich.
| Komponente | Kosten (CHF) | Förderung (CHF) | Netto (CHF) |
|---|---|---|---|
| Luft-Wasser-WP (inkl. Installation) | 18'000 – 30'000 | 3'000 – 8'000 | 15'000 – 22'000 |
| Sole-Wasser-WP (inkl. Erdsonde) | 30'000 – 45'000 | 5'000 – 10'000 | 25'000 – 35'000 |
| PV-Anlage 10 kWp | 18'000 – 25'000 | 3'400 (EIV) | 14'600 – 21'600 |
| Batteriespeicher 10 kWh | 8'000 – 12'000 | 0 – 3'000* | 5'000 – 12'000 |
| Pufferspeicher 500L | 2'500 – 4'000 | – | 2'500 – 4'000 |
| Gesamtsystem (LW-WP + PV + Speicher) | 46'500 – 71'000 | 6'400 – 14'400 | 37'100 – 59'600 |
* Batteriespeicher-Förderung je nach Kanton verfügbar. Alle Beträge exkl. MwSt. Steuerliche Abzugsfähigkeit der Investition zusätzlich möglich.
CHF 3'000 – 10'000 für den Heizungsersatz (Öl/Gas zu Wärmepumpe)
CHF 340/kWp ab 2 kWp. Bei 10 kWp = CHF 3'400
Viele Kantone bieten zusätzliche Beiträge für Wärmepumpen und Batteriespeicher
Energetische Sanierungen sind bei der Einkommenssteuer abzugsfähig – über mehrere Jahre verteilbar
Acht erstaunliche Fakten über Wärmepumpen und Solarenergie in der Schweiz.
Eine Wärmepumpe macht aus 1 kWh Strom bis zu 5.5 kWh Wärme. Das ist ein Wirkungsgrad von 550% – kein konventionelles Heizsystem kann das erreichen.
In der Schweiz werden bereits über 400'000 Wärmepumpen betrieben. Seit 2022 werden mehr Wärmepumpen als Öl- und Gasheizungen installiert.
Moderne Luft-Wasser-Wärmepumpen funktionieren bis -25°C Aussentemperatur. Selbst im kältesten Schweizer Winter bleiben Sie warm.
Eine Erdsonde für eine Sole-Wärmepumpe hat eine Lebensdauer von über 50 Jahren. Die Investition in die Bohrung zahlt sich über Generationen aus.
Mit einer PV-Anlage und Wärmepumpe können Sie einen Energieautarkiegrad von 70–90% erreichen. Nur an den dunkelsten Wintertagen brauchen Sie Netzstrom.
Das Kältemittel R290 (Propan) hat ein GWP von nur 3, verglichen mit 2'088 bei R410A. Die neueste Generation der Wärmepumpen ist deutlich klimafreundlicher.
Eine Familie mit Ölheizung verursacht jährlich rund 4 Tonnen CO₂. Mit Wärmepumpe und PV-Strom sinkt dieser Wert auf null.
Die Betriebskosten einer Wärmepumpe betragen nur 30–50% einer vergleichbaren Öl- oder Gasheizung – auch ohne eigene PV-Anlage.
Expertenwissen rund um Wärmepumpen, Solaranlagen und energetische Sanierung.
Alle drei Typen im Detail: Funktionsweise, COP-Werte, Kosten und welche Wärmepumpe am besten zu Ihrem Haus passt.
Kompletter Kostenüberblick: Was kostet eine Wärmepumpe wirklich? Alle Kosten, Förderungen und der 20-Jahres-Vergleich.
Technischer Leitfaden zur optimalen Kombination. Mit Berechnungsbeispielen für verschiedene Hausgrössen.
Wie Sie mit der Triple-Kombination bis zu 90% Energieautarkie erreichen. Systemarchitektur und Kosten.
Praxisleitfaden für die Nachrüstung: Voraussetzungen, Kosten und der Schritt-für-Schritt-Sanierungsplan.
Maximale Förderung sichern: Wie Sie Bundes-, Kantons- und Gemeindegelder kombinieren und richtig beantragen.
Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um Wärmepumpe und Solar.
Eine Kombination aus Wärmepumpe und Photovoltaikanlage kostet in der Schweiz zwischen CHF 45'000 und CHF 80'000. Davon entfallen CHF 18'000–35'000 auf die Wärmepumpe (je nach Typ) und CHF 15'000–30'000 auf die PV-Anlage. Durch Förderungen aus dem Gebäudeprogramm und kantonale Beiträge lassen sich CHF 5'000–15'000 einsparen. Zusätzlich sind die Kosten steuerlich abzugsfähig.
Grundsätzlich profitieren alle Wärmepumpen-Typen von Solarstrom. Luft-Wasser-Wärmepumpen sind am verbreitetsten und günstigsten. Sole-Wasser-Wärmepumpen erreichen den höchsten COP (4.5–5.5) und benötigen daher weniger Strom. Entscheidend für die optimale PV-Kopplung ist die SG-Ready-Fähigkeit, damit die Wärmepumpe bei PV-Überschuss automatisch den Wärmespeicher laden kann.
Als Faustregel sollte die PV-Anlage das 1,5-fache des jährlichen Strombedarfs der Wärmepumpe erzeugen können. Für ein Einfamilienhaus mit 150 m² Wohnfläche bedeutet das typischerweise eine PV-Anlage mit 8–12 kWp Leistung. Dabei wird berücksichtigt, dass im Winter – wenn die Wärmepumpe am meisten Strom braucht – die PV-Produktion am niedrigsten ist.
Ja, auch im Altbau kann eine Wärmepumpe wirtschaftlich sinnvoll sein. Voraussetzung ist, dass die Vorlauftemperatur auf unter 55°C gesenkt wird. Massnahmen wie Fassadendämmung, Fensteraustausch oder der Einbau von Fussbodenheizung oder grösseren Heizkörpern verbessern die Effizienz. Moderne Hochtemperatur-Wärmepumpen können auch Vorlauftemperaturen von 65°C effizient liefern.
Das Gebäudeprogramm des Bundes und der Kantone fördert den Heizungsersatz mit Wärmepumpe mit CHF 3'000–10'000, abhängig vom Kanton. Zusätzlich gibt es in vielen Kantonen eigene Förderprogramme. Wichtig: Der Förderantrag muss IMMER vor Beginn der Installation gestellt werden. Die PV-Anlage wird separat durch die Einmalvergütung (EIV) von Pronovo gefördert.
Eine Wärmepumpe für ein typisches Einfamilienhaus verbraucht jährlich zwischen 3'000 und 6'000 kWh Strom, abhängig von Hausgrösse, Dämmstandard und COP der Anlage. Bei einem durchschnittlichen Strompreis von 27 Rp./kWh entspricht das jährlichen Kosten von CHF 800–1'600. Das ist deutlich weniger als die CHF 2'500–4'000, die eine vergleichbare Öl- oder Gasheizung kostet.
Ja, viele moderne Wärmepumpen bieten eine Kühlfunktion. Bei Sole-Wärmepumpen ist die passive Kühlung über die Erdsonde besonders effizient und nahezu kostenlos – sie senkt die Raumtemperatur um 2–3°C. Luft-Wasser-Wärmepumpen können aktiv kühlen, indem sie den Kältekreislauf umkehren. In Kombination mit PV ist die Sommerkühlung praktisch kostenlos, da genau dann am meisten Solarstrom zur Verfügung steht.
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